The Black Rider
The Casting of the Magic Bullets
Musical von William S. Burroughs, Tom Waits und Robert Wilson
Premiere im Grillo-Theater
3. Dezember 2011 / Wiederaufnahme am 27. September 2012
- Inszenierung
- Reinhardt Friese
- Musikalische Leitung
- Willi Haselbek
- Bühne
- Günter Hellweg
- Kostüme
- Annette Mahlendorf
- Dramaturgie
- Vera Ring
- Pegleg
- Tom Gerber
- Kuno, Erbförster/Junger Kuno/Herzog
- Rezo Tschchikwischwili
- Bertram, Förster
- Markus Rührer
- Anne, seine Frau
- Ines Krug
- Käthchen, deren Tochter
- Laura Kiehne
- Wilhelm, Schreiber
- Johann David Talinski
- Robert, Jägersbursche/Wilderer/Georg Schmidt
- Stephan Brauer
- Band
- Willi Haselbek
Jörg Kinzius
Christoph Kammer
Kim Jovy
Olaf Scherf
Jörn Wegmann
“Es muss ein Jäger sein, so will’s der Brauch!” Was die Wahl seines zukünftigen Schwiegersohnes angeht, kennt Förster Bertram kein Wenn und kein Aber, da mag sich seine Tochter Käthchen sträuben, wie sie will. Und auch die Einwände von Förstersgattin Anne verhallen ungehört. Der junge Jägersbursche Robert scheint genau der richtige Kandidat zu sein, kennt er doch den Wald wie seine Westentasche. Aber Käthchen liebt nun einmal den Schreiber Wilhelm, und so stellt der Vater schließlich eine Bedingung: Mit einem “Probeschuss” soll Wilhelm seine Zielsicherheit unter Beweis stellen. So macht sich der junge Mann, das Gewehr geschultert, zu Übungszwecken auf in den Wald, doch gleich seine ersten Schussversuche scheitern jämmerlich. In seiner Angst, in der Prüfung zu versagen und Käthchen für immer zu verlieren, lässt Wilhelm sich auf einen Handel mit dem undurchsichtigen Pegleg ein. Sieben Gewehrkugeln erhält er von diesem, magische Geschosse, die niemals ihr Ziel verfehlen. Doch der Pakt mit dem Teufel hat seinen Preis …
Der Schwarze Reiter bittet zum Tanz: Nach seiner spektakulären Uraufführung in Hamburg ist das Musical des Dreiergespannes Robert Wilson, Tom Waits und William S. Burroughs mit überwältigendem Erfolg um die Welt gegangen. “The Black Rider” ist ein furioser Höllenritt durch eine skurrile Traum- und Schattenwelt, angelehnt an die alte, schaurig-schöne Freischütz-Sage aus J. A. Apels “Gespensterbuch” (1810), die auch schon Vorlage für Carl Maria von Webers berühmte Oper war.
Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Essen und des Freundeskreises Theater und Philharmonie Essen e.V.
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